Quartett

Armida Quartett

“Kein Zweifel: Das Armida Quartett gehört zu jenen jungen Nachwuchsensembles, die uns Musik (...) auf neue Art erleben lassen. (...) Um die Zukunft der Kammermusik müssen wir uns keine Sorgen mehr machen. Sie hat längst begonnen.”

RONDO Magazin, 02.01.2016

Seit dem spektakulären Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2012, bei dem das Armida Quartett mit dem ersten Preis, dem Publikumspreis sowie sechs weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde, hat sich die Karriere des jungen Berliner Streichquartetts rasant weiter entwickelt. Von 2014 bis 2016 war das Quartett in der BBC Reihe „New Generation Artists“ mit zahlreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen unterwegs. Vergangene Saison war das Quartett in der renommierten Konzertreihe „Rising Stars“ der großen Konzerthäuser Europas mit über 20 Konzerten vertreten. 2018 gastiert das Quartett erstmals in den USA.

Namensgeber des 2006 in Berlin gegründeten Quartettes ist eine Oper von Haydn, dem „Vater des Streichquartettes“. Das Studium erfolgte bei Mitgliedern des Artemis Quartetts sowie bei Rainer Schmidt (Hagen Quartett), weitere Mentoren sind Reinhard Goebel, Alfred Brendel und Tabea Zimmermann.

In der Saison 2017/18 gastiert das Quartett bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Mahler Festwochen Toblach/Südtirol sowie erstmalig bei der Schubertiade. Weitere Konzerte führen das Ensemble u.a. nach London, Basel und Zürich. Höhepunkte auf der ersten USA Tournee sind Konzerte in Boston und New York. Im Herbst unternimmt das Quartett eine ausgedehnte Europatournee in Zusammenarbeit mit dem Modigliani Quartett mit Konzerten in Wien, Berlin, Hannover und Hamburg. Weitere Partner in der Saison sind Jörg Widmann sowie Kit Armstrong.

Bereits 2011 gewann das Armida Quartett beim Concours de Genève den ersten Preis sowie den Publikumspreis. Zuvor erhielt das junge Ensemble verschiedene Stipendien, unter anderem von der Irene Steels-Wilsing Stiftung sowie der Schierse Stiftung Berlin. 2013 erschien die Debüt-CD des Quartetts mit Werken von Béla Bartók, György Ligeti und György Kurtág und wurde kurz darauf in die Bestenliste des Deutschen Schallplattenpreises aufgenommen. Weitere Einspielungen entstanden mit Werken von Mozart, Beethoven und Schostakowitsch, 2017 folgte „Fuga Magna“ eine „Fugen-Zeitreise“ durch die Jahrhunderte.

Die regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist dem Armida Quartett ein großes Anliegen – die Musiker haben bereits mit Anna Prohaska, Thomas Hampson, Ewa Kupiec, Max Hornung, Tabea Zimmermann, Jörg Widmann und Daniel Müller-Schott zusammen gearbeitet.

Neben der Konzertaktivität gibt das Ensemble auch Meisterkurse im In- und Ausland.

 

 

 


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